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Humans 3.0 – Where To Now?

Hotwire Germany

Wir lieben Technologie – und kommunizieren in Deutschland bereits seit fast zwanzig Jahren für einige der innovativsten Tech Brands der Welt.

Ein letztes Mal fand sich die Community der Web3 Learning Journey vom House of Beautiful Business und Hotwire Deutschland in einem Town Hall Meeting zusammen, um die vergangenen 20 Wochen der asynchronen Konferenz zu rekapitulieren. Mit dabei waren einige der Gast-Expert:innen, Teilnehmende und Mitglieder aus dem Organisationsteam.

Zu Beginn unseres Town Hall Meetings haben wir noch einmal kurz die wichtigsten Aspekte unserer Learning Journey zusammengefasst:

  • Das Metaverse als Parallelrealität: neue Interaktionsmöglichkeiten unter anderem zwischen Brands und Konsumenten, wie es unter anderem von Journee, argodesign und Aglet vermittelt wurde
  • Die Narrative der Dezentralisierung und Demokratisierung des Internets: Plattformen, die nicht länger auf Daten basieren und von Big-Tech-Unternehmen kapitalisiert werden sowie den historischen Kontext und die Durchführbarkeit
  • Mehr Repräsentation im Web3: neue Modelle, über die mehr Menschen Teil dieser Entwicklung sein können – einschließlich des Aufkommens von DAOs und das Schaffen von Anreizen in Form von Tokens

Im Anschluss daran haben sich Monika Jiang, Head of Curation and Community des House of Beautiful Business, und Kevin Dulaney, Executive Vice President of Technology and Innovation bei Hotwire, gefragt, ob der Hype dafür sorgt, dass das Web3 beinahe wie ein mythisches Konstrukt wirkt. Sie reflektierten das Image von „Tech Messiassen“, diskutierten über Mastodon als Twitter-Alternative und überlegten, was es braucht, um den Wandel der aktuellen Plattform-Ökonomie voranzutreiben.

Zum Abschluss ging eine wichtige Frage an die Runde:

Was müssen wir tun, um uns den Traum eines funktionierenden, schönen Web3 verwirklichen zu können?

„Stichwort: Entmystifizierung. Wir müssen Nutzer:innen beweisen, dass das Web3 nicht unerreichbar ist. Diese Welt liegt bereits in ihrer Reichweite – sie wissen es nur noch nicht.“ – Kevin Dulaney

„Wir müssen mehr Diskussionen wie diese darüber führen und mehr Raum für Repräsentation schaffen.“ – Joana Lacerda

„Uns sollte es möglich sein, ganz unkompliziert Organisationen aufsetzen zu können – ähnlich wie bei Facebook-Gruppen auch. Außerdem sollten wir mithilfe progressiver Dezentralisierung die Grundlage für Data Ownership und Accountability schaffen.“ – Nishant Bhaskar

„Wenn wir die neuen Möglichkeiten und Chancen nutzen, die das Web3 zu bieten hat, dürfen wir nicht vergessen, dass es noch ein „echtes Leben“ gibt. Wir sollten die Tools auch dafür verwenden, um für einen positiven Einfluss auf unsere analoge Realität zu sorgen.“ – Rica Amaral

„Es braucht Orte, zu denen wir als Menschen eine emotionale Bindung aufbauen können und die für jeden auf der ganzen Welt zugänglich sind. Dafür müssen wir unter anderem einfache und verständliche Onboarding- und Einführungsprozesse entwickeln.“ – Ida Kymmer

„Das Web3 birgt das Risiko: Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in die Falle tappen und es vorschnell als „das nächste große Ding der Zukunft“ behandeln. Außerdem sollten wir das Potenzial als Antriebsfaktor nutzen, um das Web3 zu einem tollen Ort zu machen. Und falls wir dieses Potenzial nicht sofort erreichen, bedeutet es nicht zwangsläufig, dass wir versagt haben.“ – Greg Sherwin

Wir bedanken uns herzlich bei allen Expert:innen und Teilnehmenden, die die Diskussionen rund um Web3 so lebhaft bereichert und zu einer lehrreichen Reise gemacht haben.

Und wer die Konferenz verpasst hat, kann sich trotzdem noch hier für unseren Discord Server anmelden und die spannenden Vorträge und Gespräche unserer 20-wöchigen asynchronen Konferenz nachholen.


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