Zum ersten Mal in der Geschichte sind wir nicht mehr die einzigen „Agenten“, die Ergebnisse innerhalb von Organisationen gestalten. Branchenübergreifend entwickeln sich KI-Systeme von reinen Assistenztools zu aktiven Mitgestaltern: Sie teilen sich die Arbeit mit uns, planen, handeln und treffen Entscheidungen. Und zwar Seite an Seite mit Menschen.
Für Verantwortliche im KI-Umfeld bedeutet das: Sie müssen ein neues Zusammenspiel orchestrieren: zwischen menschlicher Originalität, Ethik und Urteilskraft auf der einen Seite und maschineller Geschwindigkeit, Skalierung und Präzision auf der anderen. Handlungsfähigkeit und die Souveränität, Entscheidungen zu beeinflussen, wird zur neuen Währung im Business. Die zentrale Frage ist nur: Wer entscheidet? Der Mensch oder die Maschine?
Unser Thought-Leadership-Report, entwickelt gemeinsam mit ROI•DNA und dem House of Beautiful Business, basiert auf einer intensiven Forschung, darunter eine Befragung von 900 Fach- und Führungskräften sowie anschauliche Gespräche mit KI-Expert:innen. Er zeigt, wie sich „Agency“ zwischen Mensch und Maschine verschiebt und liefert fünf konkrete Schritte, wie Unternehmen diese neue Dynamik navigieren und für sich nutzen können.
KI-Systeme unterstützen Teams nicht mehr nur – sie übernehmen zunehmend selbst Verantwortung. Das verändert grundlegend, was Leistung bedeutet, wie Führung funktioniert und wer (oder was) Einfluss nimmt.
Dieselbe Entwicklung spielt sich auch außerhalb ab. Ihre nächste „Kundin“ ist möglicherweise kein Mensch, sondern ein System: ein Algorithmus, der entscheidet, was Menschen überhaupt zu sehen bekommen, wem sie vertrauen – und was sie kaufen. KI-Agenten sortieren bereits Angebote vor, treffen Auswahlentscheidungen und handeln teilweise sogar im Namen von Kund:innen.